Ein altes Haus
wird zum Ort großer
Momente.
Die Geschichte von Haus Winkel
Ursprünglich als einfacher Hof erwähnt, wurde das Anwesen im Laufe der Zeit von den Familien von Kleve und Beerenbrouck besessen. Bis heute ist es von einer großen Grabenanlage umgeben, die möglicherweise auf eine hochmittelalterliche Burghügelstruktur hinweist.
Die Herren von der Heyden-Rynsch übernehmen das Anwesen, wobei Christoph von der Heyden-Rynsch und sein Nachfolger Gisbert entscheidende Rollen spielen.
Die Krankenschwester Luise Freifrau von der Heyden-Rynsch richtet auf Haus Winkel ein Lazarett ein und versorgt hier im Laufe des Ersten Weltkriegs rund 550 Soldaten.
Erneut dient Haus Winkel als Lazarett – diesmal im Zweiten Weltkrieg werden hier wieder verwundete Soldaten versorgt.
Die Eheleute Ellen und Egon Schulz erwerben Haus Winkel in desolatem Zustand und restaurieren es vollständig.
Stefan Schulz und seine Frau Josefa Kropmann übernehmen das Haus und wollen die Geschichte weiterschreiben.
Eine Erinnerung ist dabei bis heute besonders lebendig geblieben:
Am 4. November 1926 gaben sich Erika Freiin von der Heyden-Rynsch und Hans-Ulrich von Quistorp auf Haus Winkel das Jawort.
Nach fast genau 100 Jahren ist es wieder möglich, auf Haus Winkel zu heiraten.
Ab April 2027: Trauungen auf Haus Winkel
Die neuen Eigentümer und die Wallfahrtsstadt Kevelaer bieten zu diesem Zweck ein Trauzimmer an, welches ab April 2027 über die Wallfahrtsstadt Kevelaer gebucht werden kann – über das Standesamt Kevelaer, Rathaus, Peter-Plümpe-Platz 12, 47623 Kevelaer.
Das ganze Gelände auf einen Blick
Haupthaus, Scheune, Nebengebäude und der weitläufige Hof – ein erster Eindruck vom gesamten Anwesen.